Mr. May // Film // Pressestimmen

Pressestimmen

»Ein großartiges, überraschend beglückendes Melodram, still, unsentimental und gerade deshalb so gefühlvoll … Mit der Gewissenhaftigkeit eines guten Buchhalters versucht John May, das Leben der fremden Toten zu rekonstruieren, weil er etwas bewahren möchte, was ebenso kostbar wie zerbrechlich ist: menschliche Würde.« DER SPIEGEL

»Ein wunderschöner, berührender Film … Man kann gar nichts anderes, als diesen Mr. May ins Herz zu schließen.« BADISCHE ZEITUNG

»Der großartige Eddie Marsan gibt John May ein Gesicht. Es wirkt anfangs so regungslos wie ein Grabstein. Aber dann beginnt man, die große Melancholie darin zu spüren, den starken Wunsch, dass die einsam Gestorbenen nicht einfach vergessen werden, als hätten sie nie gelebt. Uberto Pasolini und seinem Kameramann Stefano Valivene ist einer jener seltenen Filme gelungen, in dem die Stille zu sprechen beginnt. Der einsame Mr. May, immer im weißem Hemd, dunklem Anzug und Aktentasche, wird zum innigen Symbol des Lebens, wenn man dieses so versteht, wie es hier gemeint ist: als Fähigkeit zur Empathie bis in die Erinnerung hinein. „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ ist bestes britisches Kino: ein ebenso bitterböser wie zärtlicher Blick auf die menschliche Komödie, die vor dem Tod nicht Halt macht. Dieser wunderbar skurrile Film ist darum ebenso todtraurig wie tröstlich.« NEUES DEUTSCHLAND

»Der umwerfende Eddie Marsan in einer unvergesslichen Hauptrolle … Ein stilles Meisterwerk!« CINEMA

»Man muss mit diesem John May kein Mitleid haben. Sicher, er führt ein völlig glanzlos scheinendes Leben – aber er geht mit einem Ziel durchs Leben. Die Leidenschaft, mit der er sich um das letzte Geleit der einsam Verstorbenen kümmert, verleiht ihm etwas von der vitalen Schönheit, die allen von Leidenschaft Getriebenen auf der Leinwand zukommt. Eine sanfte Prise skurrilen Humors durchweht diesen Film, so frisch und willkommen wie ein leichter Meereswind. Am Ende begreift man: Niemand, der sich wie John May selbstlos für andere interessiert, ist je ganz allein. Daher die Heiterkeit.« DIE WELT

»Ein Film voller Gefühle, aber ohne Kitsch – großes Kino mit kleinen Mitteln, eine seltene Kostbarkeit in einem das Leise scheuenden Kinoangebot.« STUTTGARTER ZEITUNG

»Dieser Film ist traurig, doch zugleich tröstlich. Zwar handelt er von den Toten, doch erkennt man mit ihm die Lebenden. Er erfasst in deutlichen Momenten und in poetischen Szenen den Charakter einer Gesellschaft, in der Empathie ein Luxusgut geworden ist. Und er zeichnet das Porträt eines Mannes mit reinem Herzen. (...) Als der größe Schatz dieses Films erweist sich der hinreißende Eddie Marsan.« BERLINER ZEITUNG

»Ein grandioser, berührender, bittersüßer Film, voller Momente von subtilem, typisch britischem Humor, mit einem fantastischen Eddie Marsan.« SENTIERI DEL CINEMA

»Ein Gute-Laune-Film über einen Begräbnis-Funktionär: Das funktioniert tatsächlich ... Der letzte Job von Mr. May wird zum Befreiungsschlag, zum Sprung ins Leben. Dann wird der Film plötzlich bunter und lichter. Und wenn über Eddie Marsans Gesicht so etwas wie ein Lächeln huscht, dann geht ganz sprichwörtlich die Sonne auf. Eine Ode an die Menschlichkeit, einer der berührendsten Filme der letzten Zeit!« BERLINER MORGENPOST

»Dass die wundersame und dabei höchst poetische Mischung aus Melancholie und Sarkasmus gelingt, liegt nicht unwesentlich an Eddie Marsan, der Mr. May in einer schauspielerischen Glanzleistung Profil gibt. Ein Film, in dem sich italienische Grandezza mit englischem Witz verbindet!« SWR 2

»In Zeiten, da Filme sich interessant zu machen suchen, indem sie sich ihrem Publikum entziehen, wirkt Uberto Pasolinis melancholische Komödie erholsam anachronistisch. In bester neobritischer Kinotradtion sucht er nach Einverständnis, ohne sich anzudienen, taucht ein in soziale Wirklichkeiten, ohne das Luftholen im Surrealen zu vergessen. Und er versteht sich darauf, Bild- und Motivspuren so subtil auf Schreibtischen und in Zimmerecken zu verstecken, dass man glatt übersehen könnte, mit welchem ästhetischen Raffinement einem hier zu Leibe, zur Seele gerückt wird. Ja, er flüstert, dieser Film. Nennen wir es british understatement, nenndn wir es humoristische Hintergründigkeit, obwohl so vordergründig von Traurigkeiten erzählt wird. Und feiern wir Eddie Marsan, der beinahe König der Nebendarsteller geblieben wäre, hätte ihm Pasolini nicht diese Figur auf den Leib geschrieben.« PLAYER LEIPZIG

»Ein berührender Film, meisterhaft inszeniert … Eddie Marsan ist herausragend.« L’UNITÀ

»Eine wundervoll gelassene Tragikomödie … Nur die Umstände, unter denen Mr. May entlassen wird, verweisen unmissverständlich auf die gesellschaftlichen Verhältnisse im heutigen England. Ansonsten verzichtet Uberto Pasolini auf jeden zu offensichtlichen Kommentar. Doch die ruhigen Einstellungen, in denen er und sein Kameramann Stefano Falivene das Leben in der Londoner Peripherie und in einem der aus der Mode gekommenen Badeorte porträtieren, erzählen auch so alles über die Verwüstungen, die Thatcher und später New Labour hinterlassen haben. Eddie Marsan nimmt sich in der Rolle des unangepassten Beamten, der sich nur seinem Kodex und nicht den wechselnden Normen der Gesellschaft verpflichtet fühlt, ganz zurück. Gerade dieser Habitus des nahezu Unsichtbaren hat etwas Widerständiges. In einer Gesellschaft, die sich in Äußerlichkeiten verliert, stehen der extrem konzentriert spielende Eddie Marsan und der unauffällige Mr. May für ein anderes Ethos. Sie erinnern daran, was wirklich wichtig ist.« EPD FILM

»Es ist ein einzigartiges Universum, in das Uberto Pasolini die Zuschauer entführt … Eine liebevolle, hervorragend gespielte Komödie, die dem ernsten Thema gesellschaftlicher Vereinsamung mit britischem Humor, vor allem aber mit großer Einfühlsamkeit begegnet.« FILM-DIENST

»Ein sehr stimmungspräsentes, schwarz-schönes und herrlich lakonisches britisches Seelen-Kino mit feinen pointierten Zwischentönen. Völlig unaufgeregt, in einer faszinierenden Ruhe, ohne zu deprimieren. Ganz im Gegenteil - mit sehr viel lächelndem Sinn-Gefühl inmitten einer außergewöhnlichen Stimmungslage samt einer ebenso schönen wie angenehm behutsam eingesetzten Begleitmusik der „Oscar“-Komponistin Portmann. Inmitten dieses tragikomischen Universums bewegt sich Eddie Marsan als John May wunderbar zurückhaltend wie körpersprachlich phantastisch bewegt. Es ist seine erste große und sehr bewegende „komplette“ Performance. Er ist in jeder Szene mit dabei und präsentiert eine ungeheuer berührende Ausstrahlung und erinnert am erstaunlichen Seelen-Ende sogar brillant an „The Tramp“, den einzigartigen Charles Chaplin. Eine gefühlvoll ausbalancierte, fulminante klein-große Leinwand-Prächtigkeit in Sachen Menschlichkeit und Spaß!« DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

»Uberto Pasolini ist mit seinem Film eine poetische Hymne auf diejenigen gelungen, die man schon vor ihrem Tod vergessen hat – weil jedes Leben einzigartig und unwiederholbar ist. Ein Juwel von Film, der mit einem Lächeln zu bewegen vermag.« LIBERAZIONE

»Einer jener Filme, die sich uns ins Herz einprägen,  wie es sonst nur das milde Lächeln einer Großmutter tun kann. Man muss diesem John May einfach zuschauen, mit welcher Würde er die letzte Ruhe seiner Kunden vorbereitet.« TAGESWOCHE

»Eine bewegende Ode an die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Triumph der Menschlichkeit … Dieser leise Film ist mehr als ein ermunterndes Fanal für Menschlichkeit, er ist ein grandioser Glücksfall fürs Kino, ein delikates und großes Geschenk. Der britische Charakterdarsteller Eddie Marsan, der schon für Martin Scorsese, Steven Spielberg und Mike Leigh vor der Kamera stand, spielt diesen Verlorenen in großer Zurückhaltung mit einer rückhaltlosen Hingabe, beim überraschenden und gefühlvollen Ende sollten die Tränen rollen. Nicht weil es so traurig ist, sondern so wunderschön.« KINO.DE

»Wenn Menschen versterben, die scheinbar niemand vermisst, klingt das nicht nach einem Stoff für eine Feel-Good-Komödie. Und doch hat „Ganz oder gar nicht“-Produzent Uberto Pasolini eine gedreht: Mit britischem Humor, einem Gespür für tragikomische Zwischentöne und Glücksmomente, in die der Zuschauer mit ganzem Herzen eintauchen kann. Der großartige Hauptdarsteller Eddie Marsan ist Herz und Seele des Films. Ihm gelingt es mit nur wenigen Mitteln und Worten, aus einer anfangs bewusst überzeichneten Figur einen ernsthaften, vielschichtigen Charakter werden zu lassen. Hier sitzt jeder Blick und jede noch so kleine Geste.« PROGRAMMKINO.DE

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